Das Wichtigste auf einen Blick
- Beginnen Sie mit der realen Stationszahl in jedem Fachraum.
- Teilen Sie zu große Kohorten in Rotationen, damit alle Lernenden Praxiszeit erhalten.
- Geben Sie Praxiseinheiten genug zusammenhängende Stunden für sinnvolle Werkstattarbeit.
- Planen Sie Reinigung und Übergabe ein, wenn Tages- und Abendgruppen einen Raum teilen.
Was muss vor dem Stundenplan gezählt werden?
Zählen Sie die Stationen in jeder Fachanlage, bevor Sie Praxiseinheiten platzieren. Schweißwerkstatt, Kfz-Bucht, Lehrküche oder Labor können mehrere Kohorten bedienen, haben aber jeweils eine feste Zahl nutzbarer Stationen.
Die Praxiskapazität ist die engste reale Grenze. Wenn eine Gruppe Hebebühnen, Bänke oder Maschinen braucht, muss der Plan dieser Zahl folgen und nicht der allgemeinen Raumgröße.
Welche Raumdaten gehören in die Planung?
Erfassen Sie die Fakten, die entscheiden, ob ein Praxisblock laufen kann.
- Name und Standort des Fachraums
- Stationstyp, zum Beispiel Bucht, Hebebühne, Bank, Maschine oder Küchenplatz
- Zahl der nutzbaren Stationen
- Kohorten, die denselben Raum brauchen
- Mindestdauer in zusammenhängenden Stunden für die praktische Aktivität
- Reinigungs- oder Übergabezeit zwischen Tages- und Abendnutzung
Wie bauen Planer eine Rotation?
Bauen Sie die Rotation um die begrenzten Stationen, danach legen Sie Unterrichtszeit darum herum.
- Kohorten auflisten, die den Fachraum brauchen.
- Kohortengröße mit der Zahl nutzbarer Stationen vergleichen.
- Zu große Kohorten in Rotationsgruppen teilen.
- Jede Rotationsgruppe einem Stationsslot im Wochen- oder Zweiwochenzyklus zuordnen.
- Prüfen, dass keine zwei Gruppen dieselbe Station gleichzeitig nutzen.
- Reinigung und Übergabe vor der nächsten Raumnutzung einplanen.
Wie lang sollte ein Praxisblock sein?
Praxiseinheiten brauchen genug zusammenhängende Zeit, um nützlich zu sein. Ein Werkstattblock muss Aufbau, betreute Arbeit und den Wechsel vor der nächsten Gruppe abdecken.
Bei geteilten Räumen wie Kfz-Buchten, Schweißwerkstätten und Lehrküchen braucht auch die Tages- und Abendnutzung Reinigungs- oder Übergabezeit. Diese Zeit gehört zur Raumplanung und ist keine freie Kapazität.
Was macht eine Rotation fair?
Eine faire Rotation gibt Lernenden vergleichbaren Zugang zu begrenzten Stationen.
- Jede Gruppe erhält über den Zyklus dieselbe Praxiszeit
- Keine Station ist zwei Gruppen gleichzeitig zugeordnet
- Das Wochen- oder Zweiwochenmuster ist für Werkstattpersonal sichtbar
- Klassenzeit überschreibt die Praxisrotation nicht
- Reinigungszeit ist vor der nächsten Gruppe geschützt
- Geteilte Räume werden über alle nutzenden Kohorten geprüft
Wo endet dieser Leitfaden?
Dieser Leitfaden behandelt Fachräume auf dem Campus und Stationsrotationen. Für externe Platzierungstage siehe Lernen im Betrieb. Für Wochen, die Unterrichts- und Werkstattblöcke abwechseln, siehe gemischte Theorie- und Praxiswochen.
Fragen zu Werkstätten und Laboren
Was zählt als Kapazitätsgrenze?
Nutzen Sie die Stationszahl, die für die Aktivität zählt: Arbeitsstände, Hebebühnen, Werkbänke, Maschinen, Küchenplätze oder Laborplätze. Ein Raum mit mehr Sitzplätzen als Maschinen bleibt durch die Maschinen begrenzt.
Wann helfen Rotationen?
Nutzen Sie Rotationen, wenn die Kohorte größer ist als die verfügbaren Stationen. Die Rotation sollte zeigen, welche Gruppe welche Station in welchem Wochen- oder Zweiwochenzyklus nutzt.
Warum Praxis nicht auf kurze Perioden verteilen?
Fachpraxis braucht zusammenhängende Mindestzeit. Kurze Fragmente lassen oft zu wenig Zeit für Aufbau, angeleitete Arbeit und Reinigung.