Jahresplanung

Kurskatalogplanung mit Blöcken, Bändern und Optionen

Wie Planer die Lehrplanstruktur mit Blöcken, Bändern, Sets, Optionsmustern, geteilten Klassen und gemeinsamen Modulen beschreiben, bevor Personalbedarf gezählt wird.

Juho Isola, Gründer von Smootables

Wann ist ein Kurskatalog bereit für die Zuweisung? Er muss die Lehrplanstruktur beschreiben, nicht nur Fächernamen aufführen. Planer brauchen Blöcke, Bänder, Sets, Optionsblöcke, geteilte Klassen und gemeinsame Module, damit sichtbar wird, wie Schülerinnen und Schüler das Angebot nutzen können.

Die Optionsplanung hat eine eigene Prüfung. Schülerinnen und Schüler geben Wünsche ab, danach ordnet ein Mitglied der erweiterten Leitung die Fächer in Optionsblöcke. Das Optionsmuster muss Breite, Personalkosten und die Zufriedenheitsquote ausbalancieren, also den Anteil der Schülerinnen und Schüler, die ihre Wünsche erhalten.

Dieser Leitfaden behandelt Lehrplanstruktur vor der Zuweisung. Er verbindet sich mit Termin- und Ferienstruktur, Ressourcen- und Personalmodellierung und Planungszyklus-Governance.

Diese Leitfäden behandeln Planungsprozesse und Entscheidungen, keinen Produktvergleich. Zur Bewertung von Funktionen siehe Software für Schuljahresplanung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Behandeln Sie den Katalog als Lehrplanstruktur, nicht als flache Kursliste.
  • Nutzen Sie Blöcke, Bänder, Sets und Optionsmuster, um mögliche Kombinationen zu zeigen.
  • Beurteilen Sie Optionsblöcke nach Zufriedenheitsquote und Personal-Machbarkeit.
  • Modellieren Sie geteilte Klassen und gemeinsame Module als Struktur, bevor die Zuweisung beginnt.

Was muss der Katalog zeigen?

Der Katalog sollte die Struktur zeigen, die Schülerinnen, Schüler und Personal tatsächlich nutzen. Blöcke legen Aktivitäten parallel. Bänder teilen einen Jahrgang. Setting bildet parallele Gruppen desselben Fachs nach Leistungsstand. Optionsblöcke gruppieren Wahlfächer so, dass jede Schülerin und jeder Schüler ein Fach aus jeder Spalte wählt.

Diese Struktur ist wichtig, weil der Stundenplan nicht jede Kombination anbieten kann. Ein Schüler möchte vielleicht Geografie und Informatik oder Physik plus zwei Sprachen und findet zwei Wünsche in derselben Optionsspalte. Das ist ein Musterproblem, geprägt durch Nachfrage, Personal und Ein-Klassen-Fächer.

Welche Katalogbeziehungen müssen sichtbar sein?

Halten Sie diese Beziehungen sichtbar, bevor Personalbedarf gezählt wird.

  • Jahrgang zu Band- oder Populationsstruktur
  • Fach zu Set, wenn leistungsbezogene Gruppierung genutzt wird
  • Wahlfächer zu Optionsblöcken und zum gesamten Optionsmuster
  • Schülerwünsche zur Prüfung der Zufriedenheitsquote
  • Geteilte Klassen zu ihren parallelen Fachgruppen
  • Gemeinsame Module zu jedem Bildungsgang, der denselben Datensatz nutzt

Wie entsteht ein zuweisungsbereiter Katalog?

Bauen Sie die Struktur, bevor Lehrernamen angehängt werden.

  1. Fächer, Bildungsgänge und Jahrgänge im Umfang auflisten.
  2. Bänder und Sets definieren, wo der Lehrplan sie braucht.
  3. Optionswünsche der Schülerinnen und Schüler im Optionsfenster sammeln.
  4. Wahlfächer in Blöcke ordnen und die Zufriedenheitsquote prüfen.
  5. Das Muster gegen Personal- und Fachraumbedarf prüfen.
  6. Die Struktur durch Planungszyklus-Governance geben, bevor die Zuweisung beginnt.

Wie sollten Optionsblöcke beurteilt werden?

Optionsblöcke sind ein Kompromiss. Ziel ist nicht, jede Kombination möglich zu machen. Ziel ist ein Muster, das genug Schülerinnen und Schülern ihre Wünsche gibt und personell tragbar bleibt.

Nutzen Sie die Zufriedenheitsquote als eine Kennzahl. Prüfen Sie danach das Muster gegen Lehrerexpertise, Ein-Klassen-Fächer und Raumgrenzen. Wenn ein Fach nur einmal laufen kann oder ein Fachlehrer knapp ist, muss das Optionsmuster diese Einschränkung vor der Ressourcen- und Personalmodellierung zeigen.

Was sollte die Katalogfreigabe bestätigen?

Die Freigabe bestätigt die Lehrplanstruktur, nicht die endgültige Unterrichtsplatzierung.

  • Blöcke, Bänder, Sets und Optionsblöcke sind einheitlich benannt
  • Schülerwünsche wurden gegen das Optionsmuster geprüft
  • Bedenken zur Zufriedenheitsquote sind für die Leitung sichtbar
  • Geteilte Klassen sind als parallele Fachgruppen erfasst
  • Gemeinsame Module werden von allen relevanten Bildungsgängen referenziert
  • Personal- und Raumfolgen sind bereit für die Ressourcen- und Personalmodellierung

Fragen von Planern zum Katalog

Was ist der Unterschied zwischen Block und Band?

Ein Block ist eine Gruppe parallel laufender Aktivitäten, aus der ein Schüler ein Fach nimmt. Ein Band ist eine Unterteilung eines Jahrgangs, oft nach Bildungsgang oder Leistungsstand. In kleineren Jahrgängen kann der Jahrgang faktisch das Band sein.

Wie sollten Optionswünsche geprüft werden?

Sammeln Sie die Schülerwünsche, bauen Sie ein Optionsmuster und prüfen Sie die Zufriedenheitsquote zusammen mit den Personalkosten. Ein Muster, das mehr Wahl verspricht, als der Stundenplan personell tragen kann, ist nicht bereit für die Zuweisung.

Sind geteilte Klassen ein Katalogthema oder ein Stundenplanthema?

Zuerst sind sie ein Thema der Katalogstruktur. Eine geteilte Klasse sollte parallele Gruppen desselben Fachs zeigen, bevor Lehrer, Räume und Platzierung hinzukommen.

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